Seitdem ich sie in Mexiko gesehen habe, meine absoluten Lieblingstiere!
Seitdem ich sie in Mexiko gesehen habe, meine absoluten Lieblingstiere!
Diesen Sonntag findet der erste indoor Flohmarkt im “Sing Blackbird” statt -nach kurzem Blick auf den Wetterbericht, gottseidank im Warmen. Wer sich rechtzeitig mit Weihnachtsgeschenken eindecken möchte -hin da!
Warum man auch noch vorbei schauen sollte:
1. Leckeren Kaffee und Kuchen. Tacos Berlin ab 16Uhr!
2. Gute Mukke.
3. Eine Sammlung von gefundenen, erotischen Fotografien wird an die Wand projeziert!
Sonntag, 28.11. 13-19 Uhr
Sing Blackbird,
Sanderstrasse 11, 12047 Berlin
Rentiere in der großen Halle des Hamburger Bahnhofs. Zwölf ausgewachsene, friedliche Männchen, die auf dem mit Holzspan bedeckten Boden in Gehegen gemütlich hin und her flanieren und sich gegenseitig spielerisch anrempeln. Aufgewachsen sind sie bei einem Züchter in Brandenburg, der sie von Geburt an an die Präsenz von Menschen gewöhnt hat. Außerdem: vier Mäuse, die in mit Miniatur-Spielplätzen ausgestatteten Glaskästen herumsausen; zwei fortwährend gefilmte Fliegen; in großen Kästen zwölf Kanarienvögel.
Die Tiere haben nun in einem sehr eleganten Ausstellungsdesign ihren temporären Lebensraum. Außerdem gibt es eine “Pilzuhr”, eine runde, mit riesigen Pilz-Skulpturen besetzte Scheibe, die von den Rentieren gedreht werden kann, wenn sie sich ihr Geweih an den daran angebrachten Baumteilen scheuern. Erhöht befindet sich inmitten des Geheges ein großes Bett: Hier kann man zur Tierbeobachtung sogar übernachten und die Intensität der Tierbegegnung noch steigern (Kosten: 1000€ pro Person/Nacht).
Schon allein für den Blick auf diese einzigartige Szenerie hat sich der Aufwand gelohnt. Angesichts der surrealistischen Settings traut man seinen Augen kaum. Der Labor-Charakter der Installation lässt gleichzeitig jeden Anflug von Kitsch-mit-Tieren aus. Ein lebendiges Bild habe Carsten Höller mit „Soma“ schaffen wollen, sagte der Direktor der Nationalgalerie Udo Kittelmann bei der Präsentation der Ausstellung. Und das ist ihm mehr als gelungen.
“Soma” von Carsten Höller, 5. November 2010 bis 6. Februar 2011
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
Invalidenstr. 50, 10557 Berlin
Eintritt Sonderausstellung “Carsten Höller. Soma”: 8 €, ermäßigt 4 €
Seit Anfang 2009 arbeiten die Electro-DJs Gebrüder Teichmann, Jahcoozi und Modeselektor zusammen mit kenianischen Musikern an dem Projekt NRBLN. Dieser clubmusikalische␣ Kulturaustausch zwischen Berlin und Nairobi wurde vom dortigen Goethe-Institut, dem inzwischen geschlossenen WMF Club und den Gebrüdern Teichmann initiiert. Seitdem wurden diverse Sessions und Konzerte gespielt und fleißig Musikmaterial produziert. Das Ergebnis dieser fruchtbaren deutsch-afrikanischen Connection an Afrika-Sound-, Techno- und HipHop-Hybriden, wird am 01.12. erstmals einem europäischen Publikum präsentiert. Aus Nairobi und der Küstenstadt Mombasa reisen die Musiker und MCs in Vollbesetzung an…
BLNRB | Berlin Show | HKW | 01 •12• 2010
live
JAHCOOZI | GEBRÜDER TEICHMANN | MODESELEKTOR
in collaboration with
UKOO FLANI | NAZIZI | MICHEL ONGARO | JUST A BAND
RADI | ABBAS KUBAFF | LON’ JON | KIMYA
curated by
GOETHE INSTITUT NAIROBI & GEBRÜDER TEICHMANN
presented by
HKW | WORLDTRONICS10
OUT HERE REC | WMF | SIRIUS
NRBLN @ Worldtronics
Mi 01.12. ab 20 Uhr
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10, Berlin-Tiergarten
Hier geht’s zur Homepage und zur Facebook-Page
Weitere Sounds auf SOUNDCLOUD
Was passiert wenn Musiker aus Mali auf Musiker aus Kuba treffen? Territoriale und musikalische Grenzen verschwinden und die jeweils eigenen Einflüsse verschmelzen zu einer neuen Musik. 13 Jahre hat es gedauert bis die Musiker aus Mali eine Einreisegenehmigung erhielten und nach Kuba gelangten.
Jetzt sind sie auf Welttournee und machen (selbstverständlich!) auch einen Stopp in Berlin.
Zu hören hier: GROOVESHARK
Zu sehen hier:
Beides zusammen am 28.11. im Haus der Kulturen der Welt: hkw.de/de/programm
Fotografien 1984-2009
Berührend, verstörend, brutal und ehrlich – so wirken die Bilder der amerikanischen Fotografin Nan Goldin. “Meine Fotos entstehen aus Beziehungen, nicht aus Beobachtungen”, sagt Goldin, die berühmt wurde mit Selbstporträts und Aufnahmen ihrer Freunde aus den siebziger und achtziger Jahren. Themen ihrer Arbeiten sind Freunde, Liebhaber, Sex und Gewalt. Goldin fotografiert wann und wo immer sie kann, um sich “später zu erinnern” und weil sie glaubt, dass sie “niemals einen Menschen wirklich verlieren könnte”, wenn sie ihn nur oft genug fotografieren würde.
Durch ein Stipendium war Goldin 1991-1994 in Berlin und seither viele Male wieder. Die Ausstellung zeigt nun das in dieser Zeit entstandene fotografische Werk der Künstlerin, mit teils noch nie ausgestellten Bildern. Es umfasst neben Selbst- und Künstlerporträts auch Stillleben und Interieurs, wodurch man einen guten Eindruck vom Leben Goldins und auch von ihr selbst bekommt.
Eröffnung: Freitag 19:00 -23:00 Uhr
20.November 2010 -28.März 2011
Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124 -128
Ab und an stoplert man ja doch in dem Niemandsland der theoretischen Lektüre über wirklich interessante Passagen. Neulich geschah mir so in einer Textpassage von Michel de Certeau über Zwischenräume. Ein großartiges Gedicht von Christian Morgenstern über den Lattenzaun parodiert die lückenfüllende Bauwütigkeit in den Städten:
Der Lattenzaun
Es war einmal ein Lattenzaun,
mit Zwischenraum, hindurchzuschaun.
Ein Architekt, der dieses sah,
stand eines Abends plötzlich da -
und nahm den Zwischenraum heraus
und baute draus ein großes Haus.
Der Zaun indessen stand ganz dumm,
mit Latten ohne was herum,
Ein Anblick gräßlich und gemein.
Drum zog ihn der Senat auch ein.
Der Architekt jedoch entfloh
nach Afri- od- Ameriko.
Wissenschaftliche Vorträge kombiniert mit animierten Comic-Zeichnungen? Das und vieles mehr gibt es bei RSA. Mein bisheriges Highlight ist ein Vortrag von David Harvey über die Krise des Kapitalismus:
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