Das Favourites Film Festival Berlin ist ein Publikumsfestival, bei dem  ausgewählte, neue Filme gezeigt werden, die auf Festivals in aller Welt bereits für Begeisterung gesorgt haben: Gewinnerfilme von internationalen Publikumspreisen.

Ob  Spiel-, Dokumentar- oder Animationsfilme, egal ob kurz oder lang – es werden  Filme aller Arten und Genres aus möglichst vielen Ländern gezeigt.  Um diese Filme zu finden, arbeitet das Team um “Favourites Film Festival ” mit Filmfestivals aus aller Welt zusammen. Die Besucher der verschiedenen Festivals bilden die beste Jury, wenn es darum geht besondere Filme auszuzeichnen: Filme, die zugänglich sind und etwas zu erzählen haben, Filme, die zum Lachen bringen und zum Weinen, die nachdenklich machen und berühren. In offenen Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen wird es die Möglichkeit geben mit den Filmemachern zu plaudern.  Außerdem gibt es neben der Verleihung des Publikumspreises ein Freiluftkino mit Blick auf den Fernsehturm und natürlich  ein paar Parties.

Hier ein Überblick über die gezeigten Filme sowie der Trailer zur Veranstaltung:

http://favouritesfilmfestival.de/films/

FFF
1. – 4. September
Filmrauschpalst/ Kulturfabrik Moabit
Lehrter Straße 35, 10557 Berlin

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Wenn die Sonne fehlt, wenn der Regen läuft, wenn die Unterschicht das Kindergeld versäuft, wenn die Hunde wachen, ihre Haufen machen, ja dann sind wir wieder in Berlin.

Wenn die Fahrradfahrer, uns vom Bordstein fegen, die Verrückten in der U-Bahn wieder laut mit sich selber reden, wenn die Stressercliquen, dann ihr Zeug verticken, ja dann sind wir wieder in Berlin.

Wenn die Autofahrer kurz am Amok streifen, und die Hostelhorden durch die Straßen geifern, wenn die Gullis stinken, und die Pärchen winken, ja dann sind wir wieder in Berlin.

Wenn die Freiberufler die Cafés besetzen, und die Laptopposer, sich aufs Neue vernetzen, mit den Kreativen, und den ganz naiven, ja dann sind wir sicher in Berlin.

Wenn die Parkausflügler, dann die Schwäne füttern, und die Allerblödsten, es gleich weitertwittern, wenn wir zum Vorglühen, durch die Spätis ziehen, ja dann sind wir alle in Berlin.

Wenn die Ökoeltern, sich zum Brunchen treffen, und die Arschlochkinder, durch die Cafés kläffen, wenn der Service hinkt, und nach Babykotze stinkt, ja dann sind wir wieder in Berlin.

Wenn die Technoleichen, zur Afterhour schleichen, und nur die Halbverstrahlten, Contenance behalten, wenn dir Druffis taumeln, und die Durchis jaulen, ja dann sind wir wieder in Berlin.

© Text: Christiane Rösinger

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Berliner, Künstler, Freunde und natürlich Kosmoproleten. Die Damen und Herren der H e i t Crew haben nicht nur seit Mitte 2010 ihren “hidden galery space” in Mitte, sondern zudem dieses Wochenende ihre erste eigene Ausstellung “AUCH WIR WAREN IN ARKADIEN“. Am Samstag präsentieren sie ihre Arbeiten auf der MS Heiterkeit. Jeder ist herzlich eingeladen bei der Hop-On/Hop-Off Bootstour dabei zu sein und bei Briese und Bockwurst die Bilder zu bestaunen.

Zustieg zu folgenden Zeiten:

17.00 Uhr – Start: Caprivibrücke (in Charlottenburg)
18.00 Uhr – 1. Stop: Paul-Löbe-Haus
19.45 Uhr – 2. Stop: Paul-Löbe-Haus
20.30 Uhr – Ende: Caprivibrücke (in Charlottenburg)

Und ab Sonntag folgen weitere Veranstaltungen in der Galerie H e i t:

AUCH WIR WAREN IN ARKADIEN
21.08.2011 Vernissage (18.00 – 24.00 Uhr)
01.09.2011 Finissage (18.00 – 24.00 Uhr)

Öffnungszeiten der Ausstellung:
22.08.2001 – 01.09.2011
Täglich von 12 bis 18 Uhr

Galerie H e i t
Eichendorffstr. 5
10115 Berlin
mail@heitberlin.de

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Klimaneutralität, Energieeffizienzsteigerung und ökologische Gebäudesanierung – der Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise klingt erstmal nicht besonders spannend. Dass es auch anders geht, zeigt ab heute das Festival ÜBER LEBENSKUNST– Perspektiven nachhaltiger Lebenskunst im Haus der Kulturen der Welt.

Das Event will euch dazu inspirieren Konzepte der Nachhaltigkeit eine größere Bedeutung in im Leben einzuräumen. Da empfehlen wir empfehlen beispielsweise einen Besuch im temporären Restaurant nekkko, in dem auf kleinen Flößen umweltschonende Sushi-Kreationen angeboten werden. Die Künstler der interdisziplinären Performancegruppe namens post theater möchte den extravaganten Appetit — zum Beispiel auf überfischten Thunfisch — ein wenig zähmen und stattdessen mit klimafreundlichen, ökologisch unbedenklichen und regionalen Sushi-Variationen verzücken.
Zum Runterspülen von Hering-Meerrettich-Maki und Reh-Preiselbeer-Nigiri gibt es frisches Spreewasser — geklärt mithilfe eines biologischen Filtersystems, das von Olafur Eliassons Kunststudenten konzipiert wurde.

Außerdem solltet ihr bei meinem liebsten Arbeitskollegen Ivan Civic vorbeischauen. Der junge Performancekünstler lässt sich auf eine bewusste Beschränkung des Handlungsspielraums ein. Er wird seinen Körper ganze 101 Stunden lang einem asketischen Lebensraum aussetzen – „Welcome Home“.

Weiter stehen eine internationale Konferenz, Workshops, Installationen, Konzerte, Filme, Exkursionen, Lesungen und Gespräche auf dem Programm.

Hingehen!

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin – Germany
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Die Berlin Sessions basteln schöne kurze Musikvideos von Künstlern aus Berlin. Authentisch, akustisch und unplugged. From Berlin with Love!

Alle Videos gibts es auf Facebok und Youtube

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2011-08-15

In Berlin ist man irgendwie chronisch pleite. Die Hauptstadt verpflichtet. Da kommt das Konzept „Shakespeare in the Park“ gerade richtig. In den Parks von Großstädten weltweit finden im Sommer Aufführungen statt, draußen und umsonst. In New York z.B. steht das Publikum stundenlang Schlange, um auf der großen Bühne im Central Park die Hollywood Prominenz beim Theater spielen zu sehen.

Copy/Paste: Nun also auch in Berlin ein Shakespeare, im Sommer, im Park. Ohne lange Schlangen und ohne große Bühne – aber auch draußen und umsonst. Im Görli wird allerdings statt einer Bühne, der gesamte Park genutzt. Das Theater wandert durch die Anlage und fügt sich in das Miteinander der Parkbesucher, Frisbeespieler, Picknicker, Sonnenbader, Zeitungsleser, Spaziergänger, Biertrinker und Würstchengriller. Jeder kann zuschauen, jeder kann Mitläufer werden.

Das ganze passiert auf Englisch und Deutsch und alle sind eingeladen: Berliner und Zugezogene, Neugierige, Schaulustige, Aufhorchende, Kulturbanausen und Shakespeare-Fans.

Henry IV / Heinrich der Vierte
im Görlitzer Park, Berlin
Premiere: 14. August 2011, 19 Uhr
Treffpunkt: Parkeingang Görlitzer Str. / Oppelner Str.
Alle Infos gibt es hier


all images ©shakespearimpark

Weitere Aufführungen:
20. August, 19 Uhr / 21. August, 16 Uhr
26. August, 19 Uhr / 27. August, 16 Uhr
3. September, 19 Uhr / 4. September, 16 Uhr
9. September, 19 Uhr / 10. September, 16 Uhr

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©Petra Klebe

Samstag Nacht auf dem Weg von Neukölln zur Warschauer Straße. Am Kotti tobt wie immer das Leben. Eine kleine Gruppe von jugendlichen Neo-Ravern mit Bollerwagen und Soundsystem, pilgert zur U8 hinunter. Sie sehen unbeschwert und glücklich aus. Der pure Hedonismus. Eine Aneignung der Stadt ohne politische Botschaft. Berlin als Spielplatz.

Auf dem Weg zur U12 stoßen wir auf die nächste Feiermeute. Zu unserer Überraschung gibt es hier keine elektronische Musik zu hören. Nur ein Mann mit Gitarre. Er singt „I wanna be with you“ und seine zahlreichen Fans stimmen laut und mit Inbrunst mit ein. Ihre Gesichter sind gedankenverloren, geradezu verträumt. Die Hand in den Haaren geben sie sich ganz der Musik und dem Moment hin. Ein Typ in Bench Klamotten trägt, wie passend für diesen Abend, ein T-Shirt mit der Aufschrift „Music was my first Love“.

Oben am Bahnsteig zwängen wir uns mit weiteren Feierwütigen in die U-Bahn. Auf der einen Seite die spanischen Touristen, laut und unverständlich grölend. Auf der anderen Seite entnervte Deutsche, die wahlweise „Nur nach Hause“ oder „FC Bayern“ dagegen ansingen. Das ganze möglichst laut, um die anderen auch zu überstimmen. Die U-Bahnfahrt gleicht einem musikalischen Kriegsschauplatz, der einen wahrlich anstrengt.

Angekommen an der Warschauer Straße müssen wir erstmal verschnaufen und verarbeiten. Wir brüllen am U-Bahnhof einfach auch mal laut los, merken aber sogleich, dass es keinen interessiert und wahrscheinlich auch keiner merkt.

Wir stellen fest, dass wir „unser“ Berlin nicht mehr wiedererkennen. Während eine nächtliche U-Bahnfahrt durch Kreuzberg früher einfach nur eine unterhaltsame Freak-Show war, ist sie jetzt zum gesichtslosen Ballermann mutiert. Ist das jetzt unser fortgeschritteneres Alter („Müssen die immer so laut sein?“) oder einfach nur Kulturpessimismus („Früher war eh alles besser!“)?

Weder noch! Ohne es jetzt deuten zu wollen, Berlin wandelt sich so schnell, dass man als Bewohner kaum hinterher kommt. Ein großer Teil der zahlreichen Berlin-Touristen scheint die Stadt als Ort der Freiheit und der unbegrenzten Möglichkeiten zu sehen. Genauso die Unmengen von Künstlern, Kreativen, Alternativen, Verrückten und Revoluzzern aus der ganzen Welt. Berliner wie Nicht-Berliner schätzen diese besondere Mischung, die die Stadt kennzeichnet. Berlin als ewig junge Stadt und als Inkarnation von Freiheit.
Wenn Freiheit aber als Möglichkeit verstanden wird, sich gleichgültig und uninteressiert zu zeigen, wandelt sich Berlin irgendwann zu einer austauschbaren Partymeile. Was man dagegen tun kann, sei jedem selber überlassen. Die Politik könnte ja vielleicht mal ein Hostel weniger in Xberg zulassen. Und jeder selbst kann sich ja mal Gedanken darüber machen, was ihm/ihr Berlin bedeutet und in welcher Stadt er/sie leben möchte. Damit wäre schon viel getan.

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2011-08-09

Es gab und gibt bereits etliche deaddrops in Berlin, aber leider sind nur noch sehr wenige in Betrieb bzw. überhaupt noch vorhanden. Deaddrops sind USB-Briefkästen, einzementiert in Berlin, die auf Nachricht warten. Quasi eine Tauschbörse für jede Art von Dateien, nur eben offline.
Die Initiatoren der Projekts “share your files” wollen mit dieser Aktion, den deaddrops-Spirit in Berlin wieder reanimieren.

Im Rahmen eines Medien-Projekts des Master-Studiengangs “Arts & Media Administration” der FU Berlin, wird ein Teil der hochgeladenen Dateien redaktionell bearbeitet und einiges wieder woanders hochgeladen.

Seit gestern gibt es 7 neue USB-STICK-STANDORTE in BERLIN:

ROSENTHALER PLATZ: (neben St. Oberholz)

HACKESCHER MARKT: (Quasi inner Mitte vom Platz)

GRIMM-BIBLIOTHEK: (Ecke Geschwister-Scholl-Straße)

KASTANIENALLEE: (Ecke Schönhauser Allee)

WESERSTRAßE: (Ecke Pannierstraße)

KOTTBUSSER TOR (Reichenberger Straße / Skalitzer Straße)

BOXHAGENER PLATZ (Gabriel-Max-Straße / Krossener Straße)

Also, share your files!

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2011-08-04

Die Jägermeister Wirtshaustour ist wieder unterwegs. Nächster Halt ist allerdings nicht Berlin, sondern die Hansestadt an der Elbe. Wer am 25.08. zufällig in Hamburg ist, kann uns gerne eine Nachricht schreiben und wir bringen zwei von euch für umme rein!

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Alles Gute dem Pappkameraden! Dem größten aller Kosmoproleten, einem wahren Kosmoposer, den man in traditioneller Manier nicht an seinem Geburtstag zu Gesicht bekommt, weil er in der weiten Welt weilt. Wir lassen die Korken knallen, freuen uns mit dir und feiern wir zuletzt 1990!

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2011-08-01


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