Vortragsreihe zum Thema “Macht im öffentlichen Raum” der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Mit Lektures von verschiedenen Künstlern. Unter anderem Le Van Bo:

Der Architekt und Erfinder der sozialen Designinitiative „Hartz IV-Möbel“ verwandelt öffentliche Plätze mit Wohnaccessoires von Zuhause oder selbstgebauten Möbeln zu heimelig anmutenden Wohnzimmern. Le Van Bo fragt dabei: Wie viel Wohnqualität braucht Lebensqualität? Wem gehört die Stadt? Welche Antworten ihm dabei Selbstbaumöbel geben, verrät er in seinem Vortrag. Im Anschluss kann mit Le Van Bo die “kleinste Einheit Architektur” – der Berliner Hocker – gebaut werden.

Alle Vorträge finden im Deutschen Architetektur Zentrum, Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin, immer mittwochs um 20.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

via urbanshit

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Vom 07.09. bis 09.09.2011 kommt die Red Bull Music Academy nach Berlin, um während der Berlin Music Week die legendären Hansa Tonstudios zu rocken! Die Hansa Studios sind das Herzstück deutscher Popkultur des 20. Jahrhunderts. Wegweisende Alben von David Bowie und Iggy Pop wurden dort ebenso produziert wie Tonträger der Einstürzende Neubauten. Drei Tage lang gibt es dort Konzerte, Lectures und Workshops. Mit dabei sind Künstler wie Bodi Bill, Casper, Moritz von Oswald, Gareth Jones und noch weitere…

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Klimaneutralität, Energieeffizienzsteigerung und ökologische Gebäudesanierung – der Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise klingt erstmal nicht besonders spannend. Dass es auch anders geht, zeigt ab heute das Festival ÜBER LEBENSKUNST– Perspektiven nachhaltiger Lebenskunst im Haus der Kulturen der Welt.

Das Event will euch dazu inspirieren Konzepte der Nachhaltigkeit eine größere Bedeutung in im Leben einzuräumen. Da empfehlen wir empfehlen beispielsweise einen Besuch im temporären Restaurant nekkko, in dem auf kleinen Flößen umweltschonende Sushi-Kreationen angeboten werden. Die Künstler der interdisziplinären Performancegruppe namens post theater möchte den extravaganten Appetit — zum Beispiel auf überfischten Thunfisch — ein wenig zähmen und stattdessen mit klimafreundlichen, ökologisch unbedenklichen und regionalen Sushi-Variationen verzücken.
Zum Runterspülen von Hering-Meerrettich-Maki und Reh-Preiselbeer-Nigiri gibt es frisches Spreewasser — geklärt mithilfe eines biologischen Filtersystems, das von Olafur Eliassons Kunststudenten konzipiert wurde.

Außerdem solltet ihr bei meinem liebsten Arbeitskollegen Ivan Civic vorbeischauen. Der junge Performancekünstler lässt sich auf eine bewusste Beschränkung des Handlungsspielraums ein. Er wird seinen Körper ganze 101 Stunden lang einem asketischen Lebensraum aussetzen – „Welcome Home“.

Weiter stehen eine internationale Konferenz, Workshops, Installationen, Konzerte, Filme, Exkursionen, Lesungen und Gespräche auf dem Programm.

Hingehen!

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin – Germany
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In Berlin ist man irgendwie chronisch pleite. Die Hauptstadt verpflichtet. Da kommt das Konzept „Shakespeare in the Park“ gerade richtig. In den Parks von Großstädten weltweit finden im Sommer Aufführungen statt, draußen und umsonst. In New York z.B. steht das Publikum stundenlang Schlange, um auf der großen Bühne im Central Park die Hollywood Prominenz beim Theater spielen zu sehen.

Copy/Paste: Nun also auch in Berlin ein Shakespeare, im Sommer, im Park. Ohne lange Schlangen und ohne große Bühne – aber auch draußen und umsonst. Im Görli wird allerdings statt einer Bühne, der gesamte Park genutzt. Das Theater wandert durch die Anlage und fügt sich in das Miteinander der Parkbesucher, Frisbeespieler, Picknicker, Sonnenbader, Zeitungsleser, Spaziergänger, Biertrinker und Würstchengriller. Jeder kann zuschauen, jeder kann Mitläufer werden.

Das ganze passiert auf Englisch und Deutsch und alle sind eingeladen: Berliner und Zugezogene, Neugierige, Schaulustige, Aufhorchende, Kulturbanausen und Shakespeare-Fans.

Henry IV / Heinrich der Vierte
im Görlitzer Park, Berlin
Premiere: 14. August 2011, 19 Uhr
Treffpunkt: Parkeingang Görlitzer Str. / Oppelner Str.
Alle Infos gibt es hier


all images ©shakespearimpark

Weitere Aufführungen:
20. August, 19 Uhr / 21. August, 16 Uhr
26. August, 19 Uhr / 27. August, 16 Uhr
3. September, 19 Uhr / 4. September, 16 Uhr
9. September, 19 Uhr / 10. September, 16 Uhr

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Es gab und gibt bereits etliche deaddrops in Berlin, aber leider sind nur noch sehr wenige in Betrieb bzw. überhaupt noch vorhanden. Deaddrops sind USB-Briefkästen, einzementiert in Berlin, die auf Nachricht warten. Quasi eine Tauschbörse für jede Art von Dateien, nur eben offline.
Die Initiatoren der Projekts “share your files” wollen mit dieser Aktion, den deaddrops-Spirit in Berlin wieder reanimieren.

Im Rahmen eines Medien-Projekts des Master-Studiengangs “Arts & Media Administration” der FU Berlin, wird ein Teil der hochgeladenen Dateien redaktionell bearbeitet und einiges wieder woanders hochgeladen.

Seit gestern gibt es 7 neue USB-STICK-STANDORTE in BERLIN:

ROSENTHALER PLATZ: (neben St. Oberholz)

HACKESCHER MARKT: (Quasi inner Mitte vom Platz)

GRIMM-BIBLIOTHEK: (Ecke Geschwister-Scholl-Straße)

KASTANIENALLEE: (Ecke Schönhauser Allee)

WESERSTRAßE: (Ecke Pannierstraße)

KOTTBUSSER TOR (Reichenberger Straße / Skalitzer Straße)

BOXHAGENER PLATZ (Gabriel-Max-Straße / Krossener Straße)

Also, share your files!

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2011-08-04

Achterbahn

Wer mit Achterbahnen durch die Welt ziehen kann, kann alles.“ (Norbert Witte)

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Bereits 2009 im Kino habe ich mir gestern Abend endlich die Doku “Achterbahn” über den Niedergang des einstiegen Schaustellers und Spreepark-Besitzers Norbert Witte angeschaut.

Man kann diese Geschichte kaum glaube, wäre sie nicht so passiert! Norbert Witte war damals als passionierter Chef des Spreeparks im Plänterwald sehr erfolgreich und millionenschwer. Dann ging es bergab. Die Schulden türmten sich und Witte floh.
Im Januar 2002 ließ er sechs Fahrgeschäfte in Container laden, verschiffte sie nach Peru und stieg mit seiner Familie ins Flugzeug. Jedoch verhinderten Korruption, das Klima und die hohen Kosten der Instandhaltung, dass Witte in Peru erneut Fuß fassen konnte.
Bis auf den Vater und seinen ältesten Sohn reiste die Familie wieder zurück nach Deutschland, und der Unternehmer, inzwischen schwer herzkrank, verstrickte sich in Drogengeschäfte um seine Schulden zu begleichen. Beim Versuch, 167 Kilo Kokain zu schmuggeln, wurden er und sein Sohn festgenommen.
Seitdem sitzt der Junge in Lima im Gefängnis – und die Familie geht daran zugrunde.

Der großartige Dokumentarfilm von Peter Dörfler in 12 Einzelfolgen auf Youtube!

Sehr sehenswert!

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Unser liebster Jeanshersteller Levi’s arbeitete für seine neueste Kampagne mit dem portugiesischen Street Art Künstler Alexandre Farto aka Vhils zusammen. Gemeinsam haben sie eine Reihe markanter Portraits von Berliner “Pionieren” an verschiedene Häuserwände in der Innenstadt “gesprengt”.

Vhils hat die Motive hierfür erst an die Wände gezeichnet und anschließend auf den offenen Flächen Sprengstoff angebracht. Das ganze schön verputzt und anschließend die Ladungen in die Luft gesprengt.

Bäm!

Abgebildet sind vier Berliner Pioniere in ihrem Gebiet: Fadi Saad, Streetworker palästinensischer Herkunft, die Künstler Various & Gould, Sven Marquardt, Fotograf und Türsteher des Berghain und Joe Hatchiban, Vorreiter der berliner Karaoke-Revolution.

Ziel der Kampagne “Go Forth” ist es, den Pioniergeist bei den Jugendlichen zu wecken und Optimismus zu fördern, getreu dem Motto “Now is our time”!

Revalerstrasse 99 in Berlin Friedrichshain – Fadi Saad

An der Schillingsbruecke, Nähe Ostbahnhof – Various&Gould

Chausseestr. 36 , Berlin Mitte – Joe Hatchiban

Postdamer Str. 151, Berlin Schoeneberg – Sven Marquardt

Making Of:

via artschoolvets

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Berlin ist die Summe von dreieinhalb Millionen Menschen: Sanft, hart, kompromisslos, normal, piefig, schräg, schillernd, ausgeflippt. (Quelle: taz.de)

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In der neuen Foto-Video-Serie “berlinfolgen” erzählen Menschen, die in Berlin leben ihre ganz persönliche Geschichte. Sie berichten von ihren Leidenschaften, darüber was sie berührt und beschäftigt. Es sind die Art von Stadtbewohnern, die nicht im Rampenlicht stehen und trotzdem ungewöhnliche Dinge tun und besondere Geschichten zu erzählen haben. Menschen, die dabei unterschiedlicher nicht sein können. Vom gewissenhaften Taxipfarrer bis zum Knopfhändler aus Kreuzberg tragen sie alle dazu bei, dass Berlin das ist was es ist!

Seit dem 9. April 2011 wird wöchentlich ein anderer Berliner oder eine andere Berlinerin auf vimeo.com/berlinfolgen vorgestellt. Geplant sind insgesamt 52 Folgen über ein Jahr hinweg. Vorbild für diese Serie war das Projekt One in 8 Million der New York Times.


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2011-07-12

Während der Berlin Fashion Week startet heute auch die diesjährige Ars Electronica unter dem Namen „Wovon Maschinen träumen“.

Die AE gilt als die weltweit renommierteste Plattform für Medienkunst und gastiert bereits zum zweiten Mal im Volkswagen Automobilforum Unter den Linden. Als eine Art internationales Medienkunstlabor unterstützt die AE Künstler aus aller Welt, dessen Werke sich irgendwo zwischen freier Kunst, Technik, Wissenschaft und kulturellgesellschaftlicher Entwicklung einordnen lassen.
Zentrales Thema der Ausstellung ist die Frage nach den Gefühlen und Träumen von Maschinen. – Wie könnte deren Traumwelt aussehen? Was hätten Sie für Wünsche und welche Geltung hätten emotionale Werte wie Freiheit oder Liebe?

“Dabei wird dem Betrachter der Spiegel vorgehalten und letztlich zentrale Fragen der menschlichen Existenz gestellt. Lässt sich der Betrachter auf diese Vorstellung ein, entstehen Bilder und Geschichten, die von menschlichen Phantasien, Träumen und Ängsten rund um Fortschritt und technologischer Entwicklung erzählen und letztlich an die immer wiederkehrende Frage führen, was den Mensch eigentlich ausmacht.”(Quelle: AE)



© alle Bilder: Ars Electronica

Mehr Bilder gibt’s hier

„Ars Electronica – Wovon Maschinen träumen“
7. Juli – 28. August 2011
Automobil Forum Unter den Linden
Unter den Linden 21, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 10.00 – 20.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

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Auf tofugu.com lernt der willige Anhalter japanisch binnen kürzester Zeit und blecht rein gar nichts, bis zu einem gewissen Level. Dann geht’s an die Moneten aber das geht schon klar..  ‰♣±

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