Für Kulturinteressierte: Vom 17. bis 19. Juni 2011 bietet Neukölln wieder Design, Kunst und Kultur in höchster Konzentration. Zum 13. Kunst- und Kulturfestival 48 Stunden Neukölln gibt es diverse Ausstellungen, Konzerte, Filmvorführungen, Theater, Tanz, Performance und und und…
Das Programm zu den 48 Stunden Neukölln gibt es hier
Im Rahmen der 48 Stunden Neukölln findet am Sonntag, den 19. Juni am Karl-Marx Platz von 10 bis 19.00 Uhr die Re- und Upcycling-Projekt “Das Fest der Dinge” zum Mitmachen und Mitbringen statt. Das ganze ist eine Schenk- und Tauschbörse, ein Fest der Dinge eben. Im Fokus steht das ‘Ding’. Denn des einen Last und Lästigkeit ist des anderen Freud und Luxus! Des einen Geschichte ist des anderen Zukunftsmaterial. Das Fest der Dinge handelt dementsprechend von Sinn und Zweck, Geschichte und Identität der Dinge und ist eine offene Werkstatt für Bastler, Sammler und alle die Lust haben mitzumachen!
Bringt also eure unnütz gewordene Dinge mit – Ob Kaffeekanne, Blumentöpfe oder Fahrradspeichen. Als Spende oder Tauschobjekt erhält jedes abgegebene Ding an der Dingstation ein Etikett, auf dem seine persönliche Gebrauchsgeschichte notiert wird. Das vermeintlich Unnütze erhält so einen neuen Wert und eine konkrete Identität, die der neue Besitzer dann mit nach Hause nimmt…
Warum nicht mal zum Feiern auf die Rennbahn fahren?
Diesen Sonntag geht die Ruffian Open Air Racing Bar in die dritte Runde.
Auf der hinteren Tribüne der Galopprennbahn Hoppegarten wird seid einigen Wochen regelmäßig getanzt, getrunken und gewettet.
Gleich unter dem Dach der Tribüne steht die „Ruffian Bar“, direkt daneben ein eigener Wettschalter, davor eine kleine Tanzfläche mit Live-Musik und Blick auf die Rennbahn!
…und wenn um 18 Uhr die Rennen beendet sind, wird auch die Wiese vor der Tribüne zum Open Air-Tanzbereich.
Die nächste “Ruffian” Bar: Sonntag, 10. Juni,
Eintritt mit Flyer 4 Euro
Galopprennbahn Hoppegarten
Goetheallee 1
Wer umsonst rein will, schreibst seinen Namen auf die Facebook Pinnwand mit dem Zusatz „Gästeliste“!
Riesensause, Frühlingsparty deluxe, Alle Farben wunderbar – Scheiß auf Berliner Open Airs!
DasHoli Festival Of Colorsscheint die der Partyknaller des Jahres zu sein! Wer hätte gedacht, dass 40.000 Mormonen eine derart ekstatische Sause in indischer Tradition zelebrieren können?! Das Rezept scheint klar: zig Tonnen Farb-Pulver, Sonne und gute Musik ergeben zusammen genommen wohl die richtige Mischung! Beim Festival Of Colors geht es um den Triumph des Guten über das Böse, um den Sieg des Frühlings über den Winter. Das Fest findest jährlich auf dem Gelände des Hare Krishna Tempelsin Spanish Fork (Utah) statt!
“Holi (Hindi, f., होली) ist ein indisches Frühlingsfest am Vollmondtag des Monats Phalguna (Februar/März). Dieses „Fest der Farben“ dauert mindestens zwei, in einigen Gegenden Indiens auch bis zu zehn Tagen. Holi ist hauptsächlich ein im Norden Indiens gefeiertes Fest, das in anderen Landesteilen unter verschiedenen Namen bekannt ist.
Quelle: wikipedia
Das Video wurde passenderweise von dem Berliner DJ ‘Alle Farben‘ untermalt.
Foto und Video via Flausenkopf
Nächsten Samstag gastiert der Beardy Man im Tresor. Die Verknüpfung zwischen Beatbox und krankem Techno mitten in die Fresse verspricht ein großes Spektakel.
Wer wissen will, wie groß sich der Beardy Man selber einschätzt, einfach mal zu 00:51 vorspulen. Aber auch sonst ist das Video sehr unterhaltsam, besonders dank der entweder total schwulen oder total schrägen Beiträge.
Ein kleines Filmchen, leider ohne Ton, zu dem Siegerentwurf von Büro gross.max. Der ganze Park ist, so Eelco Hoftmann, angelehnt an den Pariser Parc des Buttes Chaumont. Wenn es tatsächlich einmal so aussehen sollte, bleibt einem zwar nicht mehr die Weite des Feldes, mit der sprießenden Natur könnte ich mich aber trotzdem abfinden.
Wer mehr wissen möchte zu den Visionen des leitenden Planers, der lese hier.
Neues aus der Diskussion um den Tempelhofer Park: Am Montag wurde der Siegerentwurf der Öffentlichkeit vorgestellt und sah sich sogleich dem Vorwurf ausgesetzt, die Ränder des Parks bebauen zu wollen. Der Plan sieht weiter einen Phallus oder Kletterturm vor, mit einem Statue darauf, die einmal Humboldt darstellen und ein anderes Mal den gefallenen Engel Bruno Ganz. In der Mitte des Parks gibt es ein neues Wegenetz und neue künstliche Biotope. Die größte Veränderung ist aber sicherlich der Wechsel von einer riesigen freien Fläche zu einem großen “normalen” Park. Ob der Protest nun ein reaktionäres Bestreben am Alten ist oder doch berechtigte Forderung nach Freiraum kann jeder für sich selbst entscheiden.
Florian Mausbach, ehemals Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, der ja schon einige Male sich mit anständigen Beiträgen in städtische Debatten eingebracht hat, fordert (zu meiner Überraschung) eine Belassung beim Alten. Nur das Gebäude solle (in erster Linie als Luftfahrtmuseum) genutzt, der Park in seiner Weite aber erhalten werden.
Ein anderer Vorschlag, der es noch nicht in die ganz große Diskussion geschafft hat, aus meiner Sicht aber die ganz großen Sehnsüchte erfüllt, ist der Plan einesTempelhofer Sees. Wie wahrscheinlich und überhaupt machbar eine Umsetzung ist, muss noch geklärt werden, aber allein die Initiative ist großartig. Der Vorschlag hätte zwar in einem städtischen Wettbewerb mit engen Vorgaben keine Chancen, bietet aber endlich mal eine wirklich innovative Perspektive statt ausschließlicher planerischer Kleinteiligkeit.
Das aktuelle KSMPRLTN-Mixtape gibt es nun regenfest und ungekürzt bei WenkeWho!
Wir bedanken uns für’s Mitmachen-dürfen und drehen nochmal ein bisschen lauter…
Mit einiger Verspätung aber angesichts der Tatsache, dass ja heute schon einige von uns auf dem Flughafen angrillen, weise ich auf die neuen Entwürfe zur Zukunft des Parks hin. Gewonnen hat das Landschaftsbüro Gross.Max mit ihrer Idee eines 60 Meter hohen Kletterturms in der Mitte. Hat es nicht eine ähnliche Idee eines großen Berges schon einmal vor einem Jahr gegeben? Abgesehen davon, dass ich hoffe, nicht in Zukunft am Morgen im Schatten eines Berges zu versinken, an sich kein schlechter Plan. Viel mehr als dieses Aushängeschild des zukünftigen Parks konnte man aber bisher noch nicht erfahren. Wie so oft bei Ausschreibungen waren die Voraussetzungen sehr klar – wenig Bebauung und Erhaltung der Parklandschaft – und die finanziellen Mittel sehr gering. Daher wird weiter versucht, (auf welche Art und Weise auch immer) durch eine gezielte Herausstellung der Besonderheit des Parks für Berlin – siehe Titel oben, Künstler aus aller Welt heranziehen, Festivals veranstalten – sowie von Aussagen wie “Berlin die Stadt der Kreativen” private Geldgeber für den Park zu finden. Der Gewinner der Ausschreibung Eelco Hooftman umschmeichelt so auch gleich Politik, Wirtschaft (und auch Berliner?) für seine Idee.
Immerhin soll die Offenheit des Parks bewahrt werden, die natürliche Vielfalt erweitert und – für viele am wichtigsten – der Park nicht bebaut werden. In einer größtmöglichen Beteiligung der Berliner (wie auch immer?) werden lediglich kleinteilige und vielfältige Pioniernutzungen angestrebt.
Am 2. Mai findet in Tempelhof einen Bürgerinformationsabend zum Wettbewerbsergebnis statt und am 11. Mai 2011 eröffnet Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Am Köllnischen Park 3, eine Ausstellung der sechs Entwürfe.
Schon im letzten Sommer bespielten die illustren Herrschaften von Kakkmaddafakka gemeinsam mit The Whitest Boy Alive die Festivalbühnen Europas. Und auch kein geringerer als TWBA Mastermind Erlend Øye produzierte mit der Band deren Debütalbum „Hest“, das kürzlich auf dem Berliner Label “Bubbles Records” erschienen ist. Auf diesem überdrehten Erstling wird Rap, Funk, Disco, Rock und Pop eiskalt zusammgenworfen und zu einem lockeren, ungezwungenen aber dennoch sehr harmonischen Gesamtwerk für die ersten Sommerstrahlen des Jahres geformt. Natürlich finden sich einige Soundgewohnheiten von TWBA auf der Platte wieder, nur noch eine Spur lauter, poppiger und tanzbarer.
Kakkmaddafakka verkürzen so die Wartezeit auf ein neues Album von TWBA und sorgen für den richtigen Sommersoundtrack.
Ab April sind die fünf Norweger unterwegs und werden mit Sicherheit auch auf einigen Festivals zu sehen sein.
Und am 16.04.2011 spielen sie in Berlin:
Kakkmaddafakka
16.04.11 im LEVEE
Neue Promenade 10,
10178 Berlin-Mitte
Tickets gibt’s hier