Klimaneutralität, Energieeffizienzsteigerung und ökologische Gebäudesanierung – der Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise klingt erstmal nicht besonders spannend. Dass es auch anders geht, zeigt ab heute das Festival ÜBER LEBENSKUNST– Perspektiven nachhaltiger Lebenskunst im Haus der Kulturen der Welt.
Das Event will euch dazu inspirieren Konzepte der Nachhaltigkeit eine größere Bedeutung in im Leben einzuräumen. Da empfehlen wir empfehlen beispielsweise einen Besuch im temporären Restaurant nekkko, in dem auf kleinen Flößen umweltschonende Sushi-Kreationen angeboten werden. Die Künstler der interdisziplinären Performancegruppe namens post theater möchte den extravaganten Appetit — zum Beispiel auf überfischten Thunfisch — ein wenig zähmen und stattdessen mit klimafreundlichen, ökologisch unbedenklichen und regionalen Sushi-Variationen verzücken.
Zum Runterspülen von Hering-Meerrettich-Maki und Reh-Preiselbeer-Nigiri gibt es frisches Spreewasser — geklärt mithilfe eines biologischen Filtersystems, das von Olafur Eliassons Kunststudenten konzipiert wurde.
Außerdem solltet ihr bei meinem liebsten Arbeitskollegen Ivan Civic vorbeischauen. Der junge Performancekünstler lässt sich auf eine bewusste Beschränkung des Handlungsspielraums ein. Er wird seinen Körper ganze 101 Stunden lang einem asketischen Lebensraum aussetzen – „Welcome Home“.
Weiter stehen eine internationale Konferenz, Workshops, Installationen, Konzerte, Filme, Exkursionen, Lesungen und Gespräche auf dem Programm.
Hingehen!
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin – Germany
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