Unser Dezember-Mix geht diesmal an die reizenden Damen von PonyDanceClyde. Dazu schicken wir aber jetzt noch massig Props an die musikverliebten Mädels und wünschen weiterhin viel Erfolg, Fame und gute Laune mit ihrem noch jungen Musikblog! Ihr rockt!
1. Nu – This Land
2. Re.You – Take Care
3. Caribou – Sun (Giulio DJ Remix)
4. Lana del Rey – Video Games (Re.You Edit)
5. Theophilus London – Chocolate And Wine (andhim Edit)
6. Posso – Old Man
7. Cassius – The Sound Of Violence (Aeroplane Remix)
8. Azari & III – Into The Night (Prince Language Remix)
Die liebreizende Wenke hat just unser jüngstes November Mixtape veröffentlicht. Wir freuen uns immer über die schmeichelhaften Worte und hoffen, dass euch die Zusammenstellung auch gefällt!
Und nochwatt: Wer generell auf der Suche nach guter Musik, interessanten Texten und inspirierenden Inhalten ist, sollte sich WenkeWho auf jeden Fall und unbedingt auf die Fahnen schreiben. Big Up Wenke, du Libertin!
Und wer selbst auch der Meinung ist seinen Musikgeschmack mit dem Rest der Welt teilen zu müssen, schickt eine kostbare Zusammenstellung direkt und unverblümt an hallo@wenkewho.de
oder: wie ORTOLOCO die Welt revolutioniert.
oder: ein Beispiel einer genossenschaftlich (dh: fair) organisierten Nahrungs-beschaffungs-massnahme;
oder: über die Prinzessinengärten hin zu ökologischer Gewinnmaximierung;
oder: Kopf hoch, ist ‘nen Apfel.
Revolutionen sind weniger der Ausbruch aus Schalen, als vielmehr langsames Wachstum einer Idee. “Die Wurzeln reichen tief in den Morast”, so in etwa, liesse sich eine Situation umschreiben, für die ein exakter Begriff noch nicht gefunden ist, denn so-wie-so, beschreibt das Wort Re-vo.lu-tio-n eine Idee, die gemalt, beschrieben, erkämpft und insgesamt doch ziemlich ausgelutscht erscheint, gegenüber den An- und Herausforderungen der Postmodernen Gesellschaftskrisen. Weltweit sowieso. Wie auch immer, es macht kaum Unterschiede, ob nun jemand auf der Strasse einen Polizisten verprügelt oder ein Bauer im Stall ein Huhn enthauptet. Denkt man, eventuell, fälschlicherweise. Es ist doch so: Autos und Fahrräder stehen in Konkurrenz. Hühner und Bauern stehen in Herrschaftsverhältnissen, genau wie der Flaschensammler und Getränkekonzerne.
Langer rede, ganz kurzer Sinn: Fa fa rad is besser als Auuuuuuu-to. Ist definitiv eine Grammatikfrage, oder? Alles andere wird sich ergeben, wenn die Krise vorbei ist und sich eine Idee einnistet in das kollektive Bewusstsein der Menschen um uns herum: Geld macht gar nichts, Menschen machen Geld. Das geht schon klar+! Auf’m Tempelhof nen schönen Acker hin, und dann nen hübschen Baum gepflant, Apfel oder Kirsche oder Lavendel!! FindickIMMENS,duftetwieinFranzia. Eh tendiert unser Herz nach Süden, es sei denn, man ist Fjordkacker und warum nicht ein wenig mediterranen Duft der Zeit auf unserm Tempelhof !?
Is doch so, gib’s zu!
Vorwärts sehen, vor-sichtig fafarad, sowieso mit Mucke- in den Speichen und -fuck im Lenker führt die Reise bis zum Biobauern, führt die Schiene heraus aus diesem ordentlichen Chaos, was mancheiner Stadt nennt, dieser Moloch, stinkendes Etwas von Abgasen und èberheblichkeit, ohne Blick auf das Gelächter der Sterne: schalt doch mal das Mandy aus+!!!
So in etwa definiert Ortoloco das Wort Re-Vo-lu-tionieren, ohne es auszusprechen aber sind sie doch auf einem beeindruckenden Holzweg. Ein kurzer Blick auf die Plantation zeigt: es gibt im Chaos doch noch Hoffnung+!
Sich über Facebook aufzuregen, ist heute ungefähr so spannend wie über das Wetter zu meckern. Es ist halt da, ist im Kern böse und schlecht, ähnlich wie das Wetter. Das ist zwar vielleicht nicht böse und schlecht, aber regnerisch und unzuverlässig (zumindest in deutschen Breitengraden). Der Klimawandel kommt noch dazu und macht es auch nicht besser. Wie gesagt, es ist halt da und man kann wenig daran ändern. Oder wie ein alter Mutterspruch lautet: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Im Falle des Internets hieße das dann so in etwa: Es gibt kein schlechtes Internet, es gibt nur schlechte Unternehmen? Naja, so oder so ähnlich.
Jedenfalls hätte ich nicht daran gedacht, mich je einmal über das digitale Gesichtsbuch auszulassen. Hätte, würde, könnte. Nun hat wieder einmal Marc Zuckerberg die Zügel angezogen und zur großen digitalen Machtergreifung angesetzt. Man könnte ihn mittlerweile auch den größenwahnsinnigisten Imperialisten nennen. Und das noch vor einem gewissen Ex-US-Präsidenten.
Was bedeuten die neuesten Änderungen konkret? Ich zähle nur zwei auf, die zu den wichtigsten zählen.
1. Facebook erstellt eine Timeline, eine Art archiviertes Gedächtnis, nach der alle Änderungen und Einträge punktgenau zurückverfolgt werden können. Die ganz eifrigen können sogar Ereignisse nachtragen, die vor die Zeit von FB fallen. Daraus entsteht eine persönliche Lebensgeschichte: “Die Facebook-Zeitleiste ist die Geschichte deines Lebens. Deine Geschichte, deine Anwendungen drücken aus, wer du bist.”
2. Facebook strebt danach, alle Internetaktivitäten zu bündeln. Auch nichts neues, aber dieses Mal hat man das Gefühl, dass es einen Schritt weiter geht. Es wird nun möglich, seine Musik über FB zu hören, Filme zu sehen und Nachrichten zu lesen. Am Ende gibt es kaum noch einen Grund, FB zu verlassen. Wenn alles funktioniert und die Leute den digitalen Seelen-Striptease mitmachen, kreiiert FB sein eigenes Internet. Es wird nach und nach alle anderen Dienste ablösen.
Der ein oder andere wird sich jetzt vielleicht denken, hat doch alles seinen praktischen Zweck. Es erspart mir Zeit und Aufwand, in dem es meine Interessen und Aktivitäten an einer Stelle bündelt.
Doch vergessen wir hier, dass Informationen nur noch nach unseren veröffentlichten Vorlieben gefiltert werden. Ein großer Teil fällt von vornherein raus. So funktioniert es mit der personalisierten Werbung und so wird es auch mit allen anderen Dingen ablaufen. Nach und nach geben wir unsere eigene Entscheidungsgewalt ab. Was bei google schon lange Realität ist, könnte hier eine nächste Stufe weitergehen. Doch wollen wir das überhaupt? Wollen wir die totale Überwachung und die Abgabe unserer Lebensgeschichte an ein profitorientiertes Privatunternehmen mit einem größenwahnsinnigen Jungmilliardär an der Spitze?
Wer das nicht mehr mitmachen will, dem bleiben zwei Möglichkeiten: Erstens einfach austreten. Zweitens darauf hoffen, dass die Hacker von anonymous am 05. November tatsächlich FB zerstören:
Warum wird man als Kind nach seinem Berufswunsch gefragt? Um sich über die Antwort zu belustigen?
Mein erster Berufswunsch, an den ich mich erinnern kann war: Bauchladenverkäuferin. Mit einer Art Schublade um den Hals gehängt und am Bauch abgestützt und bestückt mit Süßigkeiten, Stiften und Strechhölzern – alles was man eben so im Alltäglichem braucht. Woher der Wunsch kam: keine Ahnung. Vielleicht gabs sowas in einem meiner geliebten Kästner-Büchern, die ich als Kind vorgelesen bekommen habe. “Pünktchen und Anton” wahrscheinlich. Stand Pünktchen nicht zwischen Bauchladen-Verkäufern im matt-gelben Schein der typischen, alten Leuchten auf einer Berliner Brücke, als ihre Eltern sie beim Betteln für Anton erwischen?
Ein paar Jahre später tauchte die gleiche Frage auf, von einer Freundin meiner Eltern gestellt, den Bauchladen hatte ich inzwischen vergessen.
Na, schon eine Idee, was du werden willst, Mariechen?
Rate mal.
Hm… Architektin, Kinderärztin, Ballerina?
Nee, fängt mit “S” an.
Schauspielerin, Sängerin, Schornsteinfeger?
Neeeiin. Überleg doch mal!
Souffleuse, Schneiderin?
Ich helf dir weiter: in der Mitte kommt das Wort “liste” vor. (An dieser Stelle wunderte ich mich wirklich sehr, dass sie nicht sofort drauf kam, da sie nämlich den gleichen Beruf hatte. Deshalb kam ich ja überhaupt auf diesen Wunsch).
Hm, keine Ahnung, das muss ein ziemlich ungewöhnlicher Beruf sein… Verrats mir doch!
Na, Schornalistin!!!
…das Schreiben über Themen, die mich interessieren. Das Arbeiten als freie Redakteurin, von welchem Ort aus auch immer. Mit dem Laptop in einer Strandbar in Portugal zu sitzen und nochmal schnell den Artikel über das tolle Fischrestaurant am Hafen zuende schreiben. Kino/Konzerte/Restaurants/Hotel-Besuche um darüber zu schreiben. Reisen um darüber zu berichten. Das klang für mich nach einem aufregenden Leben.
Fast 20 Jahre später, sitze ich plötzlich in einer Redaktion und bin meinem Traum ganz schön nah gekommen. Zwar habe ich nicht einen ganz so verklärten Blick wie damals, aber aufregend ist es trotzdem.
Was willst du denn mal werden?
Nachdem die erste eigens für KSMPRLTN gezauberte Illustration mittlerweile auf Jutebeuteln durch Hamburg getragen wird, gehen wir nun in die zweite Runde.
Diesmal beglückt uns die Berliner Illustratorin und Fotografin Frida Goebbels mit einer ihrer phantasievollen Illustrationen zu unseren Blog. Die studierte Architektin und leidenschaftliche Bastlerin hat sich kürzlich mit ihrem ersten kleinen Projekt selbstständig gemacht und ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch einiges von ihr zu sehen bekommen.
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