Das aktuelle KSMPRLTN-Mixtape gibt es nun regenfest und ungekürzt bei WenkeWho!
Wir bedanken uns für’s Mitmachen-dürfen und drehen nochmal ein bisschen lauter…
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„Das Absurde, mit Geschmack dargestellt, erregt Widerwillen und Bewunderung.“ J.W.v.G.: Maximen und Reflexionen
Cyprien Gaillard ist der größte Künstler aller Zeiten!
Wer in einem monumental erleuchteten Ausstellungsraum eine 7 Meter hohe, 7 Meter breite und 7 Meter lange Pyramide aus EFES-Pilsner-Pappkartons mit 72.000 Flaschen Inhalt errichtet, das ganze vom Haupstadtkulturfonds sponsoren lässt und die Nummer zum erodierenden Verzehr freigibt, ist der größte Künstler der letzten 50 Jahre. Ohne jeden Zweifel. Jugend- und Kindheitsträume sind an diesem Abend in den KunstWerkenBerlin wahr geworden. Ich habe Menschen allen Alters ehrfürchtig auf die Knie sinken sehen, mit Tränen in den Augen: ein Abend, eine Pyramide, 72.000 Flaschen Freibier. Ein Traum. Und das ganze hatte auch noch Bedeutung! Wie die Affen haben wir uns auf der Pyramide getummelt und abwechselnd einen EFES-Pharao bestimmt. Unglaublich.
Dieser Abend, an dem ich Zeuge des größten Kunstwerks der Berliner Szene wurde, dieser Abend, den ich mir am nächsten Morgen aus Schilderungen rekonstruierte, weil ich es nicht glauben konnte, und auch zu voll war, wird mein Leben lang Stoff für Erzählung sein. Die EFES-Pyramide wird Bestandteil der stillen Lagerfeuermomente und beispielhafte Geschichte für die visionäre Absurdität der Kunstszene meiner betrunkenen Jugend werden. Von Cyprien Gaillard in den KunstWerkenBerlin werde ich noch meinen Enkeln, Ur- und Ururenkeln erzählen, mit nostalgischen Tränen in den Augen.
Merci Cyprien, aux grands hommes la patrie est reconnaissante. Ein Totenbett im Panthéon für Cyprien Gaillard.
Direkt.
KW Institute of Contemporary Art
Auguststrasse 69
10117 Berlin
Bild via ZEIT Online
Das dynamische DJ-Duo andhim steht für organischen House- und Techno mit klaren pumpenden Beats und mitreißenden Vocalsamples. Die Newcomer, die hinter dem Schleier aus gutem Aussehen und stahlharten Muskeln eine Leidenschaft für flashige Tanzmusik vereint, werden aktuell von keiner geringeren als der erfolgreichen deutschen Techno-DJane, Musikproduzentin und Labelinhaberin Monika Kruse höchstpersönlich unterstützt. Unter anderem auch, weil andhim als einzige DJs dieses Planeten “Super-House” beherrschen…
Seit dem Frühjahr 2010 mischen andhim nun die europäische Clubszene auf und werden in den kommenden Monaten die Clubs von Spanien bis Schweden in ihre Einzelteile zerlegen.
Im Groove Jahrespoll 2010 wurden die Wahl-Berliner auch direkt auf Platz 5 der Newcomer des Jahres gewählt. Ihren Durchbruch schafften sie bereits im Sommer mit dem Release von »Patty Sue« auf Super Flus Label Sunset Handjob/Monaberry, das von nun an auf nahezu jeder Tanzfläche wieder zu finden war.
Aktuell wurde ihre neuste Scheibe »Like A Wirsing« released. Mehr Feierrei auf Platte geht nicht…
Mehr von andhim und ein Mixtape zum Free-Download gibt’s bei soundcloud
Whooo!
Seit Anfang Dezember hat der Duden – Wörterbuch für Szenesprache Kosmoprolet offiziell in sein Wörtebuch aufgenommen:
Kos | mo | pro | let, der; -en, -en [zusamm. aus →Proletarier und russ. kosmopolit = →Weltbürger]
Bedeutung:
Zusammengesetzt aus “Kosmopolit” und “Prolet” werden so Menschen bezeichnet, die ständig und global auf Reisen sind, im Unterschied zum klassischen “Jet-Set” aber nicht einer elitären Gruppe sondern dem Proletariat angehören.
Passenderweise verlinkt die Duden-Redaktion auch auf unsere Seite!
Herrlich!
Der Fotograf Stefan Maria Rother ist seit langem von der Kiezstruktur und der geschichtsträchtigkeit jeder Straße Berlins fasziniert. In klassischer Street Photography portraitiert er die Menschen die in ihr leben und arbeiten. Daraus entstanden sind bisher sechs Bücher die sich jeweils mit einer Straße beschäftigen und sie in allen Facetten abbilden, z.B Bergmannstraße, Kurfürstendamm, Winterfeldtplatz, Kastanienallee. Durch sein Einfangen der unterschiedlichen Geschichten Berlins mit der Kamera wird er zum Chronisten, der die Bilder für die Ewigkeit bannt.
In der Ausstellung in der Galerie Kunstschwimmer werden vom 16. Dezember bis zum 28. Januar 2011 Arbeiten aus seinem Buch “Kastanienallee” gezeigt. Dabei geht es um die echten Berliner und nicht ein Rühren der Werbetrommeln für die vermeintlich hippen Orte Berlins…
BERLIN – Die ersten sechs Bücher”
Galerie Kunstschwimmer
Choriner Str. 72
Urbaner Videocontent aus den Metropolen Europas: Auf der französischen Online Video Plattform Konbini zeigen uns u.a. die Street-Mapper aus Berlin, Paris und Barcelona ‘ihre’ Stadt. Zu sehen gibt es diverse Kurzfilme mit Szenegängern, Kreativen und Menschen die irgendwie dazugehören wollen. Sie gewähren einen Einblick in ihre vier Wände und in ihren Alltag sowie in das Treiben der Stadt. Popkultur at it’s best!
Sehr gelungen ist auch die Folge aus Paris mit der Fixed Gear Crew „Rock‘n‘Rollin“.
via uberding
Der letzte Einwohner Prenzlauer Bergs mit Berliner Wurzeln ist gestern verstorben.
Albert Schlotz wohnte seit 1935 am Kollwitzplatz in einer Zweiraumwohnung. Die Anwohner kannten den Exoten “mit diesem komischen Dialekt”, der beim Bäcker statt Weckle immer “Schrippen” bestellte und nie die “Süddeutsche” las. Schlotz starb am Dienstag an den Folgen eines Oberschenkelbruchs, den er sich im Hausflur beim Sturz über eine Kiste Trollinger zugezogen hatte.
via kojote-magazin
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