Hier eine kleine Geschichte, die ich schon lange loswerden wollte!

in diesem Sommer traf ich einst eine junge Dame, die es mir sogleich sehr angetan hatte. Es dauerte eine Weile, aber schließlich fand doch eines zum anderen, und ich konnte mein Glück nicht fassen. Leider würde sie in wenigen Tagen aus Berlin verschwinden, aber bis dahin blieb noch ein ganzes Wochenende. Kurzum: Gott meinte es gut mit mir!!!! Der Himmelsfürst hatte seinen Segen über diesen Sommer gesprochen. Ich muss wohl vergessen haben, ihm dafür ein Kalb oder Ochsen als Opfer darzubringen, denn Gottes schrecklicher Zorn traf mich mit Blitz und Donnerschlag…

Es war, als ob er mir sagen wollte: “Sie her mein Sohn! Leugne meine Pracht, und ich werde mit tausend Plagen auf dich niederfahren und dich im Staub zermalen!” Ich spielte für einen Moment mit dem Gedanken, dieser Drohung frech ins Gesicht zu lachen, aber ich besann mich eines Besseren, kaufte zwei Pfund Gehacktes beim Neuland-Metzger und ließ alles in der Pfanne verbrennen. Der beißende Geruch verfolgte mich noch einige Wochen, aber das räudige Etwas auf meiner Lippe verschwand am nächsten Tag…Die junge Dame hats dann allerdings doch gesehen…

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2007-10-16

2 Kommentare zu: Gottes Faust der Verdammnis

  1. Phill Hard sagt:

    begeistern tut mich vor allem auch die toll getroffene Mikroansicht deiner Nasenhaare, schönes Bild.
    des weiteren frage ich mich jedoch, ob es so schlau ist, eine gerade überstandene Episode mit Gotteszorn anschließend ins Netz zu stellen und das ganze auch noch mit einigen ironiscchen Kommentaren abzutun. ER hat seine Augen überall und kommst du ihm schon wieder blöd, würds mich nicht wundern, er schlägt ein zweites mal zu. Wenn man dann noch dein Timing bedenkt: Bis zum erneuten Aufeinandertreffen mit der jungen Dame sind es nur noch 3 Tage…

  2. Meulomat sagt:

    It´s a beauty!


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