Vor kurzem informierte der Körnl über die über die aufkommende Wirtschaftsmacht im Berliner Südosten. Ich möchte heute das andere Gesicht unseres schönen Bezirks beleuchten: Neukölln, der Szenebezirk. Wir alle wissen es schon seit langem: im Neuköllner Norden steppt der Bär. An einem wunderschönen Freitag Abend stürzten sich Körnl und meine Wenigkeit ins tobende Nachtleben, um dem Mythos auf den Grund zu gehen. Und wir wurden schnell fündig. Im weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannten Etablissement “Café Harem ” geht es freizügig und offenherzig zu.

Ein Beispiel, wie sich szenige Unterhaltungsangebote gestalten lassen. Nur ein paar Schritte weiter stoßen wir auf ein weiteres Juwel Berliner Kneipenkultur. Und auch hier besticht vor allem das äußere Gewand durch stilsichere Inszenierung.

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Der unweigerlich hellhörig gewordene Szeneschwabe fragt sich nun zurecht: “Kneibe un Puff schön und gutle, aba wie is des jeza mit der Sischaheitle?” Liebe Freunde, ich kann euch versichern: Bei uns werden Tagelöhner und soziales Gesindel nicht geduldet. Falls solche zwielichtigen Subjekte jemals aufzufinden waren, sind diese schwarzen Schafe durch die untenstehende Anzeigenaktion der “Freunde sauberes Neukölln” vertrieben worden.

 

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Auch die unabhängige Presse würdigt diese Entwicklung: “Der Kiez überrascht mit wunderschönen Gründerzeithäusern, und von herumlungernden Jugendlichen ist weit und breit keine Spur.” (http://www.kosmoproleten.com/wp-admin/post-new.php) So kommt denn auch offensichtlich ebenso seriöser wie auffassungsschneller Beobachter im selben Artikel zu dem Schluss: “Das ist besser als Friedrichshain”. Also, stulpende WebdesignerInnen und szenebewegte Rohrenhösler, SCHAUT AUF DIESEN BEZIRK. Wir sind nicht nur Ghetto, wir sind auch echt total groovy, Mensch…

 

feschen Gruß von

Nikkleteck

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2008-03-01

2 Kommentare zu: Neukölln: szenig, locker, frivol

  1. Chilipp Phornelius sagt:

    probleme bei diesem Post:
    man kann das erste Foto nicht vergrößern, weil man dann falsch verlinkt ist.
    und man kann das zweite und dritte foto gar nicht anklicken, somit sehr unzureichender Detailreichtum…
    kann man da was machen?

  2. Antone sagt:

    Nicht zu viel Werbung machen für meinen geliebten Heimatbezirk! Die Mieten sollen so günstig bleiben und auf die Sogwirkung von zugezogenen Szene-Schwaben kann ich auch gerne verzichten! Ditt soll allet so bleebm wie et iss! Und dazu ist die Aufrechterhaltung des schlechten Images von Nöten!!!

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