Vortragsreihe zum Thema “Macht im öffentlichen Raum” der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Mit Lektures von verschiedenen Künstlern. Unter anderem Le Van Bo:

Der Architekt und Erfinder der sozialen Designinitiative „Hartz IV-Möbel“ verwandelt öffentliche Plätze mit Wohnaccessoires von Zuhause oder selbstgebauten Möbeln zu heimelig anmutenden Wohnzimmern. Le Van Bo fragt dabei: Wie viel Wohnqualität braucht Lebensqualität? Wem gehört die Stadt? Welche Antworten ihm dabei Selbstbaumöbel geben, verrät er in seinem Vortrag. Im Anschluss kann mit Le Van Bo die “kleinste Einheit Architektur” – der Berliner Hocker – gebaut werden.

Alle Vorträge finden im Deutschen Architetektur Zentrum, Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin, immer mittwochs um 20.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

via urbanshit

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Viel wird darüber berichtet, überall wird sie gefeiert, da wirds Zeit, dass ihr auch hier Ehre gebührt wird: Die Givebox!

Gestern in der Falckensteinstraße entdeckt, schmiegt sie sich an eine Hauswand und sieht beim ersten Blick wie einer der vielen Fotoautomaten aus. Auf den zweiten Blick erkennt man, dass hier weit mehr verborgen ist. Innerhalb der Box befindet sich ein Regal, eine Kleiderstange und in diesen Klamotten, Schuhe, Äpfel, Bücher und ein Gästebuch. Jeder kann sich in dieser Box fremde Sachen mitnehmen und eigene vorbeibringen. Innerhalb der Box wird noch darum gebeten, sich doch bitte höflich im Gästebuch mit einer persönlichen Notiz für die neuen Errungenschaften zu bedanken. Nach Aussage der Macher eine eigentlich ganz simple Mischung aus Flohmarkt, Secod-Hand Laden und der Kiste im Hausflur. Im Grunde genommen kehrt Ebay hier zurück auf die Straße, nur halt ohne Profit!

Eine wirklich große Idee, die mit einer kleinen Aktion zum großen Nachdenken anregt. Die Initiatoren geben auf ihrer FB-Seite auch gleich noch eine Anleitung zum selber machen mit, damit sich möglichst viele Nachahmer finden. Mittlerweile gibt es 3 Giveboxes in Berlin und es werden sicherlich noch einige folgen…

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Der Spiegel in der Berliner U-Bahn ist eigentlich dazu gedacht, dem Zugfahrer einen übersichtlichen Blick entlang der Bahnsteigkante zu geben. Im Rahmen der Serie “Public Intimacy” wurde dieser U-Bahn-Bahnsteigkanten-Beobachtungsspiegel allerdings vom Künstlerkollektiv MENTALGASSI kurzer Hand zum Badezimmerspiegel samt Herzensgruß modifiziert. MENTALGASSI ist dem ein oder anderen vielleicht noch von den Glascontainer-Plakatierungen an der Admiral-Brücke bekannt.

Die “Public Intimacy Serie” spielen mit der Verschiebung zwischen privaten und öffentlichen Räumen, auch weil “Berliner im öffentlichen Raum wirklich speziell sind und einen oft mehr an ihrem Privatleben teilhaben lassen, als man meistens wirklich möchte“. Irritierend ist aber auch die Eindeutigkeit des Badezimmerspiegel-Arrangements: Zahnbürste samt Zahnpasta plus Rasierer und Lippenstift-Herz können eigentlich nur bedeuten, dass es sich hier um den beschwingten Abschiedsgruß eines One-Night-Stands handelt, oder…?!






Alle Fotos © Mentalgassi

Mehr Fotos gibts unter mentalgassi.blogspot.com
via DE:BUG

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Vom 07.09. bis 09.09.2011 kommt die Red Bull Music Academy nach Berlin, um während der Berlin Music Week die legendären Hansa Tonstudios zu rocken! Die Hansa Studios sind das Herzstück deutscher Popkultur des 20. Jahrhunderts. Wegweisende Alben von David Bowie und Iggy Pop wurden dort ebenso produziert wie Tonträger der Einstürzende Neubauten. Drei Tage lang gibt es dort Konzerte, Lectures und Workshops. Mit dabei sind Künstler wie Bodi Bill, Casper, Moritz von Oswald, Gareth Jones und noch weitere…

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Das Favourites Film Festival Berlin ist ein Publikumsfestival, bei dem  ausgewählte, neue Filme gezeigt werden, die auf Festivals in aller Welt bereits für Begeisterung gesorgt haben: Gewinnerfilme von internationalen Publikumspreisen.

Ob  Spiel-, Dokumentar- oder Animationsfilme, egal ob kurz oder lang – es werden  Filme aller Arten und Genres aus möglichst vielen Ländern gezeigt.  Um diese Filme zu finden, arbeitet das Team um “Favourites Film Festival ” mit Filmfestivals aus aller Welt zusammen. Die Besucher der verschiedenen Festivals bilden die beste Jury, wenn es darum geht besondere Filme auszuzeichnen: Filme, die zugänglich sind und etwas zu erzählen haben, Filme, die zum Lachen bringen und zum Weinen, die nachdenklich machen und berühren. In offenen Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen wird es die Möglichkeit geben mit den Filmemachern zu plaudern.  Außerdem gibt es neben der Verleihung des Publikumspreises ein Freiluftkino mit Blick auf den Fernsehturm und natürlich  ein paar Parties.

Hier ein Überblick über die gezeigten Filme sowie der Trailer zur Veranstaltung:

http://favouritesfilmfestival.de/films/

FFF
1. – 4. September
Filmrauschpalst/ Kulturfabrik Moabit
Lehrter Straße 35, 10557 Berlin

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Warum wird man als Kind nach seinem Berufswunsch gefragt? Um sich über die Antwort zu belustigen?

Mein erster Berufswunsch, an den ich mich erinnern kann war: Bauchladenverkäuferin. Mit einer Art Schublade um den Hals gehängt und am Bauch abgestützt und bestückt mit Süßigkeiten, Stiften und Strechhölzern – alles was man eben so im Alltäglichem braucht. Woher der Wunsch kam: keine Ahnung. Vielleicht gabs sowas in einem meiner geliebten Kästner-Büchern, die ich als Kind vorgelesen bekommen habe. “Pünktchen und Anton” wahrscheinlich. Stand Pünktchen nicht zwischen Bauchladen-Verkäufern im matt-gelben Schein der typischen, alten Leuchten auf einer Berliner Brücke, als ihre Eltern sie beim Betteln für Anton erwischen?

Ein paar Jahre später tauchte die gleiche Frage auf, von einer Freundin meiner Eltern gestellt, den Bauchladen hatte ich inzwischen vergessen.

Na, schon eine Idee, was du werden willst, Mariechen?

Rate mal.

Hm… Architektin, Kinderärztin, Ballerina?

Nee, fängt mit “S” an.

Schauspielerin, Sängerin, Schornsteinfeger?

Neeeiin. Überleg doch mal!

Souffleuse, Schneiderin?

Ich helf dir weiter: in der Mitte kommt das Wort “liste” vor. (An dieser Stelle wunderte ich mich wirklich sehr, dass sie nicht sofort drauf kam, da sie nämlich den gleichen Beruf hatte. Deshalb kam ich ja überhaupt auf diesen Wunsch).

Hm, keine Ahnung, das muss ein ziemlich ungewöhnlicher Beruf sein… Verrats mir doch!

Na, Schornalistin!!!

…das Schreiben über Themen, die mich interessieren. Das Arbeiten als freie Redakteurin, von welchem Ort aus auch immer. Mit dem Laptop in einer Strandbar in Portugal zu sitzen und nochmal schnell den Artikel über das tolle Fischrestaurant am Hafen zuende schreiben. Kino/Konzerte/Restaurants/Hotel-Besuche um darüber zu schreiben. Reisen um darüber zu berichten. Das klang für mich nach einem aufregenden Leben.

Fast 20 Jahre später, sitze ich plötzlich in einer Redaktion und bin meinem Traum ganz schön nah gekommen. Zwar habe ich nicht einen ganz so verklärten Blick wie damals, aber aufregend ist es trotzdem.

Was willst du denn mal werden?

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2011-08-23

Berliner, Künstler, Freunde und natürlich Kosmoproleten. Die Damen und Herren der H e i t Crew haben nicht nur seit Mitte 2010 ihren “hidden galery space” in Mitte, sondern zudem dieses Wochenende ihre erste eigene Ausstellung “AUCH WIR WAREN IN ARKADIEN“. Am Samstag präsentieren sie ihre Arbeiten auf der MS Heiterkeit. Jeder ist herzlich eingeladen bei der Hop-On/Hop-Off Bootstour dabei zu sein und bei Briese und Bockwurst die Bilder zu bestaunen.

Zustieg zu folgenden Zeiten:

17.00 Uhr – Start: Caprivibrücke (in Charlottenburg)
18.00 Uhr – 1. Stop: Paul-Löbe-Haus
19.45 Uhr – 2. Stop: Paul-Löbe-Haus
20.30 Uhr – Ende: Caprivibrücke (in Charlottenburg)

Und ab Sonntag folgen weitere Veranstaltungen in der Galerie H e i t:

AUCH WIR WAREN IN ARKADIEN
21.08.2011 Vernissage (18.00 – 24.00 Uhr)
01.09.2011 Finissage (18.00 – 24.00 Uhr)

Öffnungszeiten der Ausstellung:
22.08.2001 – 01.09.2011
Täglich von 12 bis 18 Uhr

Galerie H e i t
Eichendorffstr. 5
10115 Berlin
mail@heitberlin.de

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Klimaneutralität, Energieeffizienzsteigerung und ökologische Gebäudesanierung – der Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise klingt erstmal nicht besonders spannend. Dass es auch anders geht, zeigt ab heute das Festival ÜBER LEBENSKUNST– Perspektiven nachhaltiger Lebenskunst im Haus der Kulturen der Welt.

Das Event will euch dazu inspirieren Konzepte der Nachhaltigkeit eine größere Bedeutung in im Leben einzuräumen. Da empfehlen wir empfehlen beispielsweise einen Besuch im temporären Restaurant nekkko, in dem auf kleinen Flößen umweltschonende Sushi-Kreationen angeboten werden. Die Künstler der interdisziplinären Performancegruppe namens post theater möchte den extravaganten Appetit — zum Beispiel auf überfischten Thunfisch — ein wenig zähmen und stattdessen mit klimafreundlichen, ökologisch unbedenklichen und regionalen Sushi-Variationen verzücken.
Zum Runterspülen von Hering-Meerrettich-Maki und Reh-Preiselbeer-Nigiri gibt es frisches Spreewasser — geklärt mithilfe eines biologischen Filtersystems, das von Olafur Eliassons Kunststudenten konzipiert wurde.

Außerdem solltet ihr bei meinem liebsten Arbeitskollegen Ivan Civic vorbeischauen. Der junge Performancekünstler lässt sich auf eine bewusste Beschränkung des Handlungsspielraums ein. Er wird seinen Körper ganze 101 Stunden lang einem asketischen Lebensraum aussetzen – „Welcome Home“.

Weiter stehen eine internationale Konferenz, Workshops, Installationen, Konzerte, Filme, Exkursionen, Lesungen und Gespräche auf dem Programm.

Hingehen!

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin – Germany
Facebook Page

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Die Berlin Sessions basteln schöne kurze Musikvideos von Künstlern aus Berlin. Authentisch, akustisch und unplugged. From Berlin with Love!

Alle Videos gibts es auf Facebok und Youtube

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2011-08-15

In Berlin ist man irgendwie chronisch pleite. Die Hauptstadt verpflichtet. Da kommt das Konzept „Shakespeare in the Park“ gerade richtig. In den Parks von Großstädten weltweit finden im Sommer Aufführungen statt, draußen und umsonst. In New York z.B. steht das Publikum stundenlang Schlange, um auf der großen Bühne im Central Park die Hollywood Prominenz beim Theater spielen zu sehen.

Copy/Paste: Nun also auch in Berlin ein Shakespeare, im Sommer, im Park. Ohne lange Schlangen und ohne große Bühne – aber auch draußen und umsonst. Im Görli wird allerdings statt einer Bühne, der gesamte Park genutzt. Das Theater wandert durch die Anlage und fügt sich in das Miteinander der Parkbesucher, Frisbeespieler, Picknicker, Sonnenbader, Zeitungsleser, Spaziergänger, Biertrinker und Würstchengriller. Jeder kann zuschauen, jeder kann Mitläufer werden.

Das ganze passiert auf Englisch und Deutsch und alle sind eingeladen: Berliner und Zugezogene, Neugierige, Schaulustige, Aufhorchende, Kulturbanausen und Shakespeare-Fans.

Henry IV / Heinrich der Vierte
im Görlitzer Park, Berlin
Premiere: 14. August 2011, 19 Uhr
Treffpunkt: Parkeingang Görlitzer Str. / Oppelner Str.
Alle Infos gibt es hier


all images ©shakespearimpark

Weitere Aufführungen:
20. August, 19 Uhr / 21. August, 16 Uhr
26. August, 19 Uhr / 27. August, 16 Uhr
3. September, 19 Uhr / 4. September, 16 Uhr
9. September, 19 Uhr / 10. September, 16 Uhr

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