Berlin ist die Summe von dreieinhalb Millionen Menschen: Sanft, hart, kompromisslos, normal, piefig, schräg, schillernd, ausgeflippt. (Quelle: taz.de)

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In der neuen Foto-Video-Serie “berlinfolgen” erzählen Menschen, die in Berlin leben ihre ganz persönliche Geschichte. Sie berichten von ihren Leidenschaften, darüber was sie berührt und beschäftigt. Es sind die Art von Stadtbewohnern, die nicht im Rampenlicht stehen und trotzdem ungewöhnliche Dinge tun und besondere Geschichten zu erzählen haben. Menschen, die dabei unterschiedlicher nicht sein können. Vom gewissenhaften Taxipfarrer bis zum Knopfhändler aus Kreuzberg tragen sie alle dazu bei, dass Berlin das ist was es ist!

Seit dem 9. April 2011 wird wöchentlich ein anderer Berliner oder eine andere Berlinerin auf vimeo.com/berlinfolgen vorgestellt. Geplant sind insgesamt 52 Folgen über ein Jahr hinweg. Vorbild für diese Serie war das Projekt One in 8 Million der New York Times.


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2011-07-12

Kommenden Sonntag zieht das Kreuzberger Watergate ins Freiluft Exil in der Rummelsburger Bucht. In seiner zehnjährigen Clubgeschchte ist es das erste Mal oben ohne und fern vom städtischen Trubel. Mit dabei eine feine Auslese an Künstlern, wie Ricardo Villolobs, Kiki und Dixon. Eintritt isn Zehner…

Bäm!

Lineup:
12.00 – 13.30 Zander VT
13.30 – 17.30 Ricardo Villalobos & Zip
17.30 – 19.00 Marco Resmann
19.00 – 20.00 Kiki LIVE
20.00 – 22.00 Dixon

Mehr Infos hier und hier

Sonntag, 10. Juli 2011 – 12:00 – 22:00

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Angegliedert an die BRIGHT, die Messe für Skate-, Graffiti- und Sneaker-Liebhaber, gibt es in dieser Saison zusätzlich das BRIGHT Festival. Das Open-Air-Event in der Hans Zoschke Arena in Lichtenberg bietet neben  BBQing, chillaxing areas, Designer-Sale und Skate-contests als Höhepunkt das Konzert der Tweak Birds am Freitagabend. Kost nix, Freunde der Draußen-Veranstaltungen, also hin da.

BRIGHT Festival 7.7. – 9.7.
Hans Zoschke Arena, Normannenstraße, Berlin-Lichtenberg
Do 10-19 Uhr,  Fr 10-22 Uhr,  Sa 10-18 Uhr
Eintritt frei.

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Während der Berlin Fashion Week startet heute auch die diesjährige Ars Electronica unter dem Namen „Wovon Maschinen träumen“.

Die AE gilt als die weltweit renommierteste Plattform für Medienkunst und gastiert bereits zum zweiten Mal im Volkswagen Automobilforum Unter den Linden. Als eine Art internationales Medienkunstlabor unterstützt die AE Künstler aus aller Welt, dessen Werke sich irgendwo zwischen freier Kunst, Technik, Wissenschaft und kulturellgesellschaftlicher Entwicklung einordnen lassen.
Zentrales Thema der Ausstellung ist die Frage nach den Gefühlen und Träumen von Maschinen. – Wie könnte deren Traumwelt aussehen? Was hätten Sie für Wünsche und welche Geltung hätten emotionale Werte wie Freiheit oder Liebe?

“Dabei wird dem Betrachter der Spiegel vorgehalten und letztlich zentrale Fragen der menschlichen Existenz gestellt. Lässt sich der Betrachter auf diese Vorstellung ein, entstehen Bilder und Geschichten, die von menschlichen Phantasien, Träumen und Ängsten rund um Fortschritt und technologischer Entwicklung erzählen und letztlich an die immer wiederkehrende Frage führen, was den Mensch eigentlich ausmacht.”(Quelle: AE)



© alle Bilder: Ars Electronica

Mehr Bilder gibt’s hier

„Ars Electronica – Wovon Maschinen träumen“
7. Juli – 28. August 2011
Automobil Forum Unter den Linden
Unter den Linden 21, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 10.00 – 20.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

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Es gibt Vorstellungswelten, die so abgefahren sind, niemand kann sie glauben. Es sei denn man hört ganz genau zu, mit gespitzten Ohren und 3-4 Bier sitzen. Letztens in einer Kreuzberger Bar, spät, mehr als 3-4 Bier drin, höre ich einem Berliner zu. Er erzählt mir folgendes:

In Wirklichkeit bin ich ein Schmetterling oder eine Motte, das weiß ich noch nicht genau.. auf jedenfall durchlaufe ich nacheinander die Stadien -in meinem Leben- die ein Schmetterling oder eine Motte in einer Lebenszeit durchlaufen.

Da stutze ich schon und wage einen tiefen Blick ins Glas. Mal ganz ehrlich: auf den Butterflyeffect hab’ ich ja gerad’ überhauptgarkeinen Bock, aber der Typ schaut so bedöppert, den kann ich jetzt hier nicht sitzenlassen.

Du musst Dir das so vorstellen: Ich war jahrelang eine fette, hässliche Raupe, die maximal alles konsumiert hat, was mir vor den Rachen kam.

Kenn ich…

Dann ging es steil bergab. Ich habe erkannt wer ich bin und fand mich so ekelerregend, dass ich beim besten Wille nicht länger die fette Raupe sein wollte, sondern eben irgendwas anderes. Also beschloss ich mich zu ändern.

Achso.. und dann?

Ich habe mich kokoniert.

Ach echt? Wie das?

Ich habe massiv geschlafen.

Faulet Stück!

Ohja, sehr faul, ich habe auch aufgehört zu essen und stundenlang meinem Herzschlag zugehört, wie er immer leiser und langsamer wurde. Ich dachte damals ich sterbe vor Unglück.

hmm..

ja, das war nicht schön.

Und dann?

ich bin von Stadt zu Stadt getragen worden, habe Menschen zugehört ohne freilich jemals etwas eigenes sagen zu können, denn vor allem anderen ist mir meine eigene Stimme verloren gegangen.

Du warst stumm..

Ja.

Furchtbar!

Nein.

Nein?

Nein, es war mir sehr recht. Wie durch einen diaphanen Schleier beobachtete ich die Welt und wie eine verstörte Katze, dachte ich mit Schaudern über diese Welt nach, in der ich nicht länger leben wollte.

Nicht länger leben wollen?

Ja. Nur sterben, das wollte ich auch nicht.

Was wolltest Du eigentlich?

Im Nachhinein glaube ich, ich wollte etwas finden, an das ich glauben konnte, etwas Gutes gegenüber all dem Bösen in der Welt.

Und? hastes gefunden?

Ja.

Na dann is ja gut.

Kann man so sagen.

Willste noch einen trinken?

Ja, warum nicht…

Ich geb’ einen aus.

Find ich gut.

Ne?!

Jaman.

Ey, das ist mein Spruch!!

Is es?

Jaman.

Na, dann sind wir jaman endlich angekommen.

Wo denn?

Ich habe keine Ahnung.

Also, Herr Schmetterling, Kokon also, ha?

Ja, sehr lange Kokon.

Und dann?

Hab ich mich ausgepellt..

Weil Du etwas Gutes in der Welt finden konntest.

Nein. Das war schwieriger. Irgendwann in meinen Gedanken und Träumen -tatsächlich gab es da kaum mehr einen Unterschied, ich schlief ja eh die meiste Zeit- wurde mir klar, das Gut und Böse Teil der gleichen Geschichte sind.

Aso…

Ja. Also beschloß ich nicht länger nach dem Guten sondern auf ein Neues nach dem Schönen zu suchen.

Ahja, sehr schön!

Ja. Aber auch das war schwierig. Kunst, Musik, Literatur, alles hab’ ich mir angeschaut and angehört und gelesen undsoweiterundsofort…

Frauen sind auch ganz hübsch, oder? Schaumal die dahinten..

Und genau das war es! Irgendwann… ohja, die is hübsch. Irgendwann musste ich raus da, weil das Leben nunmal stattfindet, egal wieviel Du nachdenkst und liest oder arbeitest. Ich wollte selbst Erfahrungen sammeln. Also beschloss ich mich als aller erstes einmal umzubringen und mir ganz genau zu überlegen, wie das mit Jesus Christus und Mohammed und den grossen Boddhisattvas, vor allem Manjushri und Samantabhadra war.

Da konnte ich nicht mehr ging auf’s Klo, würgte dreimal und verabschiedete mich polnisch. Der Typ war zu hart. Ich frage mich manchmal, wer eigentlich dafür verantwortlich ist, dass alle Psychopathen dieser Stadt ausgerechnet neben mir auf’m Barhocker landen. Piss die Wand an!

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2011-06-27

Angus & Julia Stone kohabitieren mit Paul Kalkbrenner. Rein musikalisch.

Free Download Monkeybrain – Sonnenschein (Rechtsklick: Speichern unter)

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Auf tofugu.com lernt der willige Anhalter japanisch binnen kürzester Zeit und blecht rein gar nichts, bis zu einem gewissen Level. Dann geht’s an die Moneten aber das geht schon klar..  ‰♣±

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Eine traurige Nachricht ereilte uns an diesem schönen Sommermorgen: Der Jutebeutel, der von männlich und weiblich gleichermaßen gerne getragene und allseits beliebte Handtaschen-Ersatz, Transportmittel für Grillgut und Bier, Uni- oder Schulunterlagen, der kleine Bruder des Mottoshirts der Endneunziger,wird  nach  circa siebenjährigen Dasein als Trendobjekt nun endgültig in der Versenkung verschwinden.

Grund ist der in den letzten Tagen extrem gestiegene Baumwollpreis, sodass man die guten Teile weder bei Kaisers für 2 € bekommt, noch die hingebungs- und/oder humorvoll bedruckten Träger für Botschaften, Statements oder Werbung für Mode- und Plattenlabel für 10-20 €. Käufer müssen sich auf einen doppelten bis dreifachen Kaufpreis vorbereiten.

Im Zuge dessen sind Jutebeutelträger in letzter Zeit leider häufig von einer neu gegründeten, Öko-aktivistischen Gruppierung „Cottonconservation e.V.“  überfallen und ihres Stoffbeutelchens entledigt worden. Ein Sprecher des Cottonconservation e.V. teilte vor einigen Stunden mit, sie benötigen die Beutel um die kostbar gewordene Baumwolle an Recycling-Firmen zu versenden.

Tschüss Jutebeutel… war ne schöne lange Zeit mit dir.

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2011-06-03

Mit einiger Verspätung aber angesichts der Tatsache, dass ja heute schon einige von uns auf dem Flughafen angrillen, weise ich auf die neuen Entwürfe zur Zukunft des Parks hin. Gewonnen hat das Landschaftsbüro Gross.Max mit ihrer Idee eines 60 Meter hohen Kletterturms in der Mitte. Hat es nicht eine ähnliche Idee eines großen Berges schon einmal vor einem Jahr gegeben? Abgesehen davon, dass ich hoffe, nicht in Zukunft am Morgen im Schatten eines Berges zu versinken, an sich kein schlechter Plan. Viel mehr als dieses Aushängeschild des zukünftigen Parks konnte man aber bisher noch nicht erfahren. Wie so oft bei Ausschreibungen waren die Voraussetzungen sehr klar – wenig Bebauung und Erhaltung der Parklandschaft – und die finanziellen Mittel sehr gering. Daher wird weiter versucht, (auf welche Art und Weise auch immer) durch eine gezielte Herausstellung der Besonderheit des Parks für Berlin – siehe Titel oben, Künstler aus aller Welt heranziehen, Festivals veranstalten – sowie von Aussagen wie “Berlin die Stadt der Kreativen” private Geldgeber für den Park zu finden. Der Gewinner der Ausschreibung Eelco Hooftman umschmeichelt so auch gleich Politik, Wirtschaft (und auch Berliner?) für seine Idee.

Immerhin soll die Offenheit des Parks bewahrt werden, die natürliche Vielfalt erweitert und – für viele am wichtigsten – der Park nicht bebaut werden. In einer größtmöglichen Beteiligung der Berliner (wie auch immer?) werden lediglich kleinteilige und vielfältige Pioniernutzungen angestrebt.

Am 2. Mai findet in Tempelhof einen Bürgerinformationsabend zum Wettbewerbsergebnis statt und am 11. Mai 2011 eröffnet Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Am Köllnischen Park 3, eine Ausstellung der sechs Entwürfe.

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2011-04-21

Seit gestern zeigen beim diesjährigen “PICTOPLASMA FESTIVAL” in Berlin Designer, Illustratoren und Künstler ihre Ideen, die sie in Visuals, Motion Graphics oder experimentellen Animationen umgesetzt haben.

Der Fokus der Veranstaltngsreihe liegt dabei auf zeitgenössische Figurengestaltung in Illustration, Kunst, Design und Animation. Das PICTOPLASMA FESTIVAL ist im Laufe der letzten Jahre zum Synonym für das Phänomen des Character Design geworden. Characters, das sind reduzierte Figuren mit Antlitz und mittlerweile Teil des urbanen Lebens geworden.

Bis Samstag präsentieren die Konferenzteilnehmer einander ihre neusten Kreationen, diskutieren und feiern gemeinsam. In diversen Vorträgen, Austellungen und Screenings gewähren die Designer dabei Einblick in ihre persönliche Arbeit, die Produktionsprozesse und ihre Inspiration.

Wie auch im letzten Jahr führt ein Rundgang durch 24 Ausstellungen zwischen Rosenthaler und Rosa-Luxemburg-Platz. Hier zeigen einzelne Künstler und Gruppenausstellungen verschiedene Positionen reduzierter Figürlichkeit. Der Character Walk ist noch bis zum 10. April täglich von 12:00 bis 20:00 geöffnet, Eintritt ist frei.

Fotografieren ist erlaubt. Unbedingt sollte das Spiel zwischen Farben und Form fotografisch festgehalten werden, um die Bilder in einem Fotobuch zusammenfassen zu können und Freunden die „Erlebnisse in Berlin“ präsentieren zu können.

Das gesamte Programm, alle Locations, Fotobücher und diverses zum Thema Character Design gibt es auf der Webseite unter pictoplasma.com
WICHTIG: Am Samstag findet an der Volksbühne die Abschlussveranstaltung statt mit Animationen des japanischen Grafik-Künstlers Motomichi Nakamura, einem Piano-Konzert von Maximilian Hecker und mit diversen weißen haarigen Wesen…

Party | 20 Uhr | 09. April 2011 | Volksbühne | Linienstraße 227 | Berlin Mitte

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2011-04-07


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