“Das Berlin der 20er war eine pulsierende Metropole, die kreative Hochburg der Republik. Die Stadt hatte ihre eigenen Gesetze. Genuss war alles. Die Berliner Kunst- und Kulturszene gab sich dem exzentrischen Nachtleben hin – zentraler Bestandteil dieser Exzesse waren illegale Drogen und Alkoholika. In dieser Zeit etablierte sich Vodka als beliebtes Getränk – der Ruf der Spirituose galt als klar, ehrlich und gut verträglich.”

Starke Ansage! Wer will da nicht dabei gewesen sein? Den Held Vodka scheint es wirklich in ausgewählten Läden der Metropole zu geben. Allein der Text dazu (das nur ein Auszug) weckt die Neugierde… Mehr dazu auf der sich noch im Prozess befindenden Homepage! Aber was ich mich frage: Was wird man in ein paar Jahrzenten über die “Nuller Jahre” schreiben? Der allseits beschriebene, erlebte und (von uns) mit gestaltete Hedonismus der Nuller scheint mir den 20ern in seiner Exzentrik recht nahe zu kommen. Die große, bunte Feierblase lässt einen vergessen, dass man sich mitten in Krisenzeiten befindet, in denen wahlweise der Klimawandel, Pandemien, die Wirtschaftskrise oder Kim-Jong-Il unsere Existenz bedrohen…

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2009-06-07


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