Uruguay wird mir immer sympathischer.
Ich bin ja schon lange ein Fan von den Uruguayos mit ihrem Mate in der Hand und der Gemütlichkeit im Blut. Jetzt legen sie aber nochmals an Sympathie dazu. Erst referiert ihr Präsident José Mujica in einer Ruhe, Offenheit und Direktheit über Nachhaltigkeit und westliche Lebensstile, wie man es sich bei keinem deutschen Politiker, außer vielleicht am ehesten noch bei Gauck, vorstellen kann. Dann lese ich auch noch, dass sie die Produktion von Gras legalisieren wollen. Endlich versteht es mal jemand. Die erhobene Steuer soll in diesem Programm in Aufklärung und Suchtbahndlung investiert werden.
Dass ein Krieg gegen die Drogen nicht zu gewinnen ist, demonstriert das Beispiel Mexiko ja bereits seit einiger Zeit. Leider hat man nicht das Gefühl, dass sich daran irgendetwas ändern könnte, umso weniger mit der neuen bzw. alten Regierung.





