Oktober 2007, Tatort Nordneukölln (auch: da-wo-was-los-ist oder da-wo-cool-ist genannt), noch genauer, die beiden Etagen über uns feierten ne richtich feine Party und wir waren als aus-den-weiten-des-Kosmos-gesandte Proleten natürlich auch mit dabei, um zu sichten (“booaa, Die schon wieder!”), zu spähen (“schon von der Mascarpone mit Mandarinen probiert? ist von Jans Vater, der Hammer!”), zu selektieren (“Bier lieber aus dem Kühlschrank oder aus der Badewanne?”) und schlicht und einfach zu repräsentieren (“Hallo, ich bin der Chillip Phornelius, kennen wir uns nicht? Nö? Naja, hier meine Karte.”). Neben den zu vermutenden Nicothek und meinereiner schlich sich später auch heimlich und sicher dicht (“Isch weiß nur, dass isch High bin”) Prolet und bekennender Hurensohn Lippi unter das Partyvolk, um dem Abend auch seinen Stempel aufzudrücken, was er auf seine Weise auch tat.
Der Abend entwickelte sich zusehends, richtig gut wurde es schließlich, als der zweite Dancefloor geöffnet wurde und sich die Party nun echt vollwertig zwei-etagig nennen durfte, Wahnsinn!

Das klingt jetzt alles so nach purem Vergnügen, dabei durften wir unsere eigentlich Mission natürlich nicht aus den Augen verlieren und schritten zur Tat: Wir sprachen mit Normalbürgern, wanderten weltgewandt umher, brachen Diskussionen vom Zaun, gaben unseren Senf dazu, schmissen mit fremd klingenden Wörtern um uns und letztendlich brachten wir wieder einige Glückliche dazu mit uns zu posieren, um so einen Eintrag für die Ewigkeit des Kosmos zu schaffen, auf das das Internet sie nie vergessen möge (es merkt sich ja sowieso alles…).
Ein Bericht von oben


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2007-11-09

3 Kommentare zu: unters Volk gemischt

  1. Kikmaster sagt:

    ich will auch, ich will auch…

  2. Chillipp Phornelius sagt:

    ich kann nur sagen, nächsten Freitag werd ich mich sowas von umschallern mit dem hernn pape, das hat man noch nicht gesehn…

  3. Kikmaster sagt:

    Juchuuuuu!


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