Soziale Einflüsse auf sexuelle Differenzierung des Zentralen Nervensystems (ZNS)
” Rattenjunge können nicht spontan urinieren, sondern müssen von der Mutter durch ano-genitales Lecken stimuliert werden. Dies macht die bei männlichen Jungen aber intensiver als bei weiblichen, weil der Urin der männlichen Jungen ein Pheromon (Duftstoff) enthält. Macht man die Mutter anosmisch (geruchsunempfindlich), leckt sie insgesamt weniger, aber gleichstark bei Jungen beider Geschlechter. In diesem Fall enwickelt sich der Spinal Nucleus der Bulbocavernosus (Motoneuronenkern im ZNS, der wichtige Rolle bei der Erektion der männlichen Ratte spielt) kleiner als normal.”

Mit solch vortrefflichen Texten beschäftige ich mich zur Zeit, einiges davon sehr spannend (fragt mich doch einfach mal), anderes recht häufig ziemlich grausam, denn fast immer sind die gesammelten Informationen mit Rattenversuchen entstanden (s.o.), es mussten also mit Sicherheit einige dutzend Tausende Ratten leidvoll sterben, damit ich aus meinem Hochglanzbiobuch lesen kann.
Eine der wirklichen Schattenseiten der modernen (Psychologie-/Biologie-) Forschung!

es berichtete vom Schreibtisch
Phill HArd

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2007-09-25

Ein Kommentar zu: Wissenswertes nachgelesen

  1. Meulomat sagt:

    Du willst dich doch nur nach deinem Partyurlaubsberichten wieder mit intellektueller Arbeit profilieren…eigentlich bist du doch immer noch in Spanien auf grosser Sause…!


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